Furnier – ein spannendes Naturmaterial

In der Regel kennt man Furnier ja eher aus der Möbelbranche, als im Zusammenhang mit Werbeartikeln. In letzter Zeit wurde ich des öfteren mit diesem spannenden Naturmaterial konfrontiert und möchte daher nun einmal über dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten schreiben.

Natürlich spreche ich jetzt nicht von Furnier, wie man es aus der Schreinerei kennt. Im Folgenden geht es um MicroWOOD™, das für die Verarbeitung als eigenständiges Material entwickelt wurde.

Das spannende an diesem FSC-zertifizierten Furnier ist, dass es sich ähnlich wie Karton verarbeiten lässt. Es kann geschnitten, gefalzt, gestanzt, gelasert, gerillt, gefaltet und vor allem bedruckt werden. Und letzteres nicht nur im Sieb- oder Tampondruck. Durch den speziellen Materialaufbau kann das Furnier auch auf einer Offsetmaschine bedruckt werden – entsprechende Stückzahlen vorausgesetzt.

Einsatzmöglichkeiten und Ideen

Immer wieder gerne eingesetzt wir das Furnier für individuelle Lesezeichen. In kleineren Auflagen werden diese im Tampondruck bedruckt und mit dem Laser ausgeschnitten. Größere Auflagen können im Offsetdruck mit anschließender Stanzung realisiert werden. Verwendung finden die Lesezeichen vor allem als Beigabe am POS im Buchladen oder als Mailingverstärker im Direktmarketing.

Ein netter Gimmick sind auch die bedruckten Büroklammern, die mittels Laser aus Furnier geschnitten werden. Die hohe Elastizität der dünnen Holzscheiben sorgt dafür, dass auch mehrere Blätter fest zusammengehalten werden. Edel wirken auch Bücher oder Notizblöcke mit einem Holzeinband. Die Naturoberfläche sorgt für ein besonderes optisches und haptisches Erlebnis. So wird eine Botschaft im Kontext zu Natur und Nachhaltigkeit authentisch und direkt transportiert.

Lesezeichen aus Furnier
Lesezeichen aus Furnier

Notizblock mit Holzdeckblatt
Block mit Holzdeckblatt

Notizbuch mit Holzdeckblatt
Notizbuch mit Holzdeckblatt

Die Einsatzmöglichkeiten für das 0,2 – 0,5 mm dünne Furnier sind vielfältig, allein auf die passende Idee kommt es an. – Und auf einen Partner für den Druck und die Weiterverarbeitung. Denn aktuell gibt es noch sehr wenige Unternehmen, die über die entsprechende Erfahrung im Umgang mit diesem innovativen Werkstoff verfügen.

Reichlich Ideen für die Verwendung von MicroWOOD™ gibt es auf der Homepage des Herstellers.

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